Alle Artikel in: Familientisch

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Apfelkuchen mit Zimt und Honig

Ein herrlicher Duft aus Honig, Äpfeln und Zimtzucker zieht durch unser Haus, wenn es unseren Apfelkuchen gibt. Ein Rührkuchen aus Dinkelvollkornmehl mit säuerlich-saftigen Äpfeln belegt und mit Zimtzucker bestäubt. Schnell und einfach zuzubereiten! Für den Kuchenteig habe ich einen Rührteig aus Dinkelvollkornmehl verwendet. Dadurch wird der Kuchen, im Vergleich zu einem mit “normalem” 405er Mehl gebackenem, etwas fester und ist kerniger im Geschmack. Der Honig bringt eine schöne Eigenote mit. Je intensiver der Honiggeschmack desto intensiver wird auch der Apfelkuchen später danach schmecken. Meine Familie hat unseren Sonntagskuchenletztes Mal ratzfatz verputzt! Nachbacken ist erwünscht :-) Ich mache mich dann bald wieder ans Backwerk! Rezept: 200 g weiche Butter + ein wenig für die Backform 100 g Honig 2 Eier 400 g Dinkelvollkornmehl 1/2 Päckchen Backpulver 1 Prise Salz 200 ml Milch 4-5 säuerliche Äpfel 1-2 EL Zimtzucker Backofen auf 180° vorheizen. Butter mit dem Handmixer schaumig rühren, den Honig dazugeben. Eier trennen. Das Eigelb zur Butter-Honig-Masse geben, das Eiweiß zu Schnee schlagen. Mehl, Backpulver und Salz vermischen und abwechselnd mit der Milch unter die Buttermasse …

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Äpfel schälen? Brotrinde abschneiden?

Im Blog von Frau Mutter habe ich vor einiger Zeit einen interessanten Bericht über das Maßregeln von fremden Kindern gelesen. Dabei ging es um Paul, der unter anderem nur hellen Toast ohne Rand isst. Beim Lesen musste ich direkt an die Spielplatzausflüge mit meiner kleinen Tochter denken. Für die Stärkung zwischendurch haben wir Mamas ja immer was in unserer großen Tasche dabei. Wenn die Tupperdosen gezückt werden fällt mir immer wieder auf, dass die mitgebrachten Apfelspalten geschält sind…

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Tischlein deck dich – Selbstwirksamkeit bei Kleinkindern

Endlich wieder Zuhause! Letzte Woche war ich wieder für ein paar Tage zum Trainings- und Prüfungsseminar in Bringhausen am Edersee. Die gute Nachricht zu erst: Ich habe meine Abschlussprüfung bestanden! Hier schreibt nun eine dipl. Fachberaterin für Säuglings- und Kinderernährung UGB.

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Alles Tomate

Bis vor kurzem war alles noch Banane. Jetzt ist alles Tomate. Unsere Kleine ist im Tomaten-Fieber. Am liebsten die kleinen Cocktailtomaten. Die lassen sich so schön snacken. Passen genau in die kleinen Händchen. Von dort sind sie dann mit einem habs im Mund. Der ist dann randvoll. Kauen unmöglich. Also wieder raus mit der roten Kugel und reinbeißen. Wie das spritzt. Herrlich! Nicht für Mama…! 

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Große Mädchen essen alleine!

Mein Mädchen will keine Hilfe mehr – sie ist ja jetzt groß. Mit knapp 15 Monaten muss ich ihr da Recht geben! Wie die Zeit vergeht, einfach zu schnell… Wobei sie keine Hilfe mehr möchte? Beim Essen! Den Frühstücksbrei will sie jetzt selber löffeln. Wehe ich nehme ihren Löffel in die Hand, dann ist das Gemecker groß!

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Wie groß ist eine Portion für Kinder & Erwachsene?

Woher weiß ich eigentlich wie groß eine Portion ist? Wie groß ist eine Portion Kartoffeln, Nudeln, Fleisch, Brot usw. für Kinder im Vergleich zu uns Erwachsenen? Was ist das richtige Maß? Diese Fragen möchte ich heute beantworten. Für Kleine und Große gilt gleichermaßen: Die eigene Hand ist das Maß – Sie wächst immer mit und ist darum für jedes Alter geeignet!

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Nicht ohne meine Gabel!

Mittags und abends will ich selber essen. Mit meiner Gabel. Wenn Mama mich mit Löffel oder Gabel füttern will, dann schüttel ich ganz doll den Kopf und schlage mit der Hand die Gabel oder den Löffel weg. Mama darf mir was auf die Gabel pieksen, das kann ich nämlich noch nicht so gut. Aber ich kann selber meine Gabel zum Mund und in den Mund führen. Das macht so einen Spaß! Jetzt bin ich schon richtig groß! Toll, dass Mama mich das so machen lässt – auch wenn ich krümel oder ganz selten rumschmiere. So kann ich meine Erfahrung machen und bestimmt ganz bald ohne Mamas pieks Hilfe am Familientisch mitessen. Nur morgens ist meine Maus noch bereit, sich mit dem Löffel füttern zu lassen. Alles andere will sie bei den späteren Mahlzeiten selber machen. Sie ist gerade ein Jahr geworden. Früh übt sich! Trau deinem Kind zu, mit der Gabel zu essen. Wir benutzen kein besonderes Kinderbesteck. Eine ganz normale Kuchengabel reicht da völlig aus. Wichtig ist, dass du neben deinem Kind sitzen bleibst …

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Dienstags ist Schatzkisten-Tag!

Jeden Dienstag bekommen wir eine Schatzkiste: Unsere Familien-Abo-Kiste. Wir bekommen sie direkt aus unserer Nachbarschaft vom Gemüsehof Lay. Wir wissen nie was uns erwartet! Und das ist so spannend! Welches Gemüse ist wohl in der Kiste? Kenne ich das überhaupt? Und was kann ich damit leckeres kochen? Mein Mann Der Ultes  freut sich immer über Blumenkohl – ich eher nicht so! Aber die Radieschen von letzter Woche hätte ich ja so wegnaschen können… Und mit den drei riesigen Salatköpfen waren wir die ganze Woche über gut beschäftigt ;-) So kommt Abwechslung auf den Tisch. Ich muss nicht immer überlegen, was ich kaufen und kochen soll. Die bunte Vielfalt bringt Schwung in unsere Küche und bestimmt den Speiseplan mit. LittleCook überlegt sich schon, was er mit der Roten Beete aus der heutigen Kiste machen kann. Er tendiert ganz stark zu einem Roten Süppchen. Lassen wir uns überraschen! So eine Schatztruhe kann ich euch nur ans Herz legen. Damit deckt ihr nicht nur euren Gemüsebedarf für die Woche, sondern könnt ganz viel entdecken, ausprobieren und genussvoll kreativ …

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Jeden Tag ein Buch – Lotta lernt essen.

Zum dritten Mal veranstaltet Arthurs Tochter Kocht die Jeden Tag ein Buch-Woche. Vom 26.5.-01.06. werden täglich von ganz vielen Bloggern Genussbücher vorgestellt und besprochen. Und ich schreibe zum ersten Mal einen Beitrag dazu! Da mir die Kinderernährung sehr am Herzen liegt, möchte ich euch mein Genussbuch von Edith Gätjen aus dem Trias Verlag vorstellen: Lotta lernt essen. Mich hat dieses Buch im ersten Lebensjahr meiner Tochter ständig begleitet. Es ist so schön anschaulich geschrieben und bebildert und dabei immer Lebensnah. Alle Situationen sind einfach aus dem ganz normalen Leben gegriffen. Nicht der typische Ratgeber. Wie der Untertitel treffend sagt: Der Ratgeber fürs wirkliche Leben! Lotta lernt essen beginnt (natürlich) mit der Schwangerschaft von Mutter Katrin und endet mit Lottas erstem Geburtstag. Dieser Ratgeber zur Babyernährung begleitet Familien von der Schwangerschaft, über die Stillzeit, über die erste Beikost bis hin zum Familientisch. Immer dabei ist Lotta, deren unterhaltsame und augenzwinkernden Szenen aus dem Alltag aufgeriffen werden. Zusammen mit ihren Elten Katrin und Christian können wir Leser an Lottas erstem Lebensjahr teilnehmen und bekommen hilfreiche Tipps für …

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Von Roter Butter und Möhrenwaffeln

Gestern Abend habe ich für die Eltern der kleinen Strolche in Eichstetten einen Ernährungsabend gestaltet. Da durfte natürlich auch der Genuss nicht zu kurz kommen! Zum Probieren gab es Rote Butter, Möhrenwaffeln, Kräuterquark und Joghurtbrot. Manchmal musss ein wenig mit dem Gemüse und dem Vollkorn getrickst werden. Hier zwei leckere Rezepte, mit denen das gut gelingt. Guten Appetit! Ach ja, nicht gleich erzählen, dass in den Waffeln Gemüse und Vollkorn versteckt ist. Einfach eure Lieben probieren lassen! Rote Butter Zutaten für 8-10 Portionen: 200 g Möhren, 100 g weiche Butter, 50 g Tomatenmark, 2-3 EL Olivenöl, Kräutersalz, Paprika, Zitronensaft Möhren fein reiben und mit den anderen Zutaten zu einer gleichmäßigen Masse verrühren. Mit Kräutersalz, Paprika und Zitronensaft abschmecken. 1 Woche im Kühlschrank haltbar. Anstatt Möhren die gleiche Menge Zucchini, Champignons, Kürbis. Mit Knoblauch, frischen Kräutern und klein geschnittenen Tomaten oder Oliven wird es schön mediterran. Möhrenwaffeln Zutaten für 6-8 Waffeln: 50 g flüssige Butter, 1 Ei, 250-300 ml Milch, 1 TL Kräutersalz, 300 g Möhren, 100 g Polenta, 100 g Weizenvollkornmehl Butter, Ei, Milch und …

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Bunte Eier & süßes Lamm – frohe Ostern!

Habt ihr schon eure Eier gefunden? Wir haben schon fleißig in allen möglichen und unmöglichen Verstecken gesucht! Was habt ihr denn sonst so für Rituale? Beim ersten Kind habe ich mir natürlich so meine Gedanken gemacht: Was soll es jedes Osterfest wieder geben? Na klar, bunte Eier! Aber was sonst noch? Eines Abends saß ich mit meinem Mann zusammen auf dem Sofa und fragte ihn, was in seiner Familie immer zum Osterfest dazu gehörte. “Ein Lamm.” war seine Antwort. “Zum Mittagessen?” fragte ich. “Nein, als Kuchen!” – Ach so! Also habe ich vor ein paar Tagen nicht nur Eier bunt gefärbt, sondern auch noch ein Lamm in den Ofen geschoben. Für das Lamm habe ich mir eine Backform besorgt, sie mit Rührteig gefüllt und in den Ofen geschoben. Hier das ganze Rezept: 2 Eier 120 g Butter oder Margarine 110 g Zucker 1 Päckchen Vanillezucker 1 Prise Salz 160 g Mehl 1 gestr. TL Backpulver Puderzucker zum Bestäuben Ei trennen, Eiweiß mit der Hälfte des Zuckers steif schlagen. Eigelb mit restlichem Zucker, Butter, Vanillezucker und …

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Mama austricksen

Nachdem der Papa von der Mama mit einem Frühstücksdrink ausgetrickst wurde, muss die Mama sich nun selber hinters Licht führen! Mir fällt es morgens immer etwas schwer, mir Obst zu schnibbeln und zu essen. Darum mache ich mir seit einiger Zeit alle paar Tage einen leckeren Smoothie, fülle ihn in eine Flasche und habe so jeden Tag mein Morgenobst ;-) Heute Vormittag haben meine Kleine und ich wieder in der Küche eine Flasche Obst für Mama gezaubert. Die Kleine hat mir eher in ihrem Hochstuhl zugeschaut und mich arbeiten lassen! Und so geht’s: 2 Äpfel 1 Banane 3 Orangen Multivitaminsaft Äpfel und Banane im Mixer zusammen mit dem Saft der Orangen aufmixen. Multivitaminsaft bis zur gewünschten Konsistenz dazugeben. Fertig! Das Beste: Du kannst deiner Kreativität und deinem Geschmack freien Lauf lassen – Mixe was dein Obstkorb hergibt!