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Anstatt Brühwürfel: Gemüse Suppenpaste

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Meine Alternative zu Brühwürfeln oder Suppenpulver aus dem Supermarkt ist meine Suppenpaste. Ideal für alle, die wissen wollen, was in ihrem Essen steckt und auf Geschmacksverstärker und/oder Hefeextrakt verzichten wollen. Die Paste ist schnell gemacht, hält sich mehrere Monate im Kühlschrank. Positiver Nebeneffekt: sie ist preiswert und schont den Geldbeutel!

Meine Suppenpaste mache im Thermomix. Dafür verwende ich ca. 1 kg Gemüse. Ich nehme, was da ist und was ich auch für eine “normale” Gemüsesuppe nehmen würde.

Rezept bzw. das was heute in den Topf gewandert ist:

  • 5 Möhren
  • 1 Stück Sellerie
  • 2 Stängel Staudensellerie
  • 1 Paprika
  • 1 Zwiebel
  • 1 Rübchen
  • 3 Lauchzwiebeln
  • 1 Knoblauchzehe
  • 1 Apfel
  • 1 Lorbeerblatt
  • 1 EL frische Petersilie
  • 1 EL frische Kräuter, z.B. Basilikum, Rosmarin, Salbei, Estragon, Oregano)
  • 1 Prise Pfeffer
  • 150 g Meersalz
  • 2 EL Olivenöl
  1. Alle Zutaten bis auf Meersalz und Olivenöl in Stücken in den Mixtopf vom Thermomix geben, 15 Sekunden / St. 7 mit Hilfe des Spatels zerkleinern.
  2. Nun das Meersalz und das Olivenöl dazugeben, 10 Sekunden / Stufe 5 einrühren.
  3. Alles 45 Minuten / Varoma / Stufe 2 ohne Messbecher einkochen lassen (als Spritzschutz den Gareinsatz auf den Deckel stellen).
  4. Zum Schluss 1 Minute / Stufe 8 pürieren und die Paste in heiß ausgespülte Schraub- oder Weckgläser füllen.
  • 1 EL der Paste entspricht ungefähr einem Brühwürfel bzw. ist das Maß für 500 ml Wasser.
  • Ideal auch zum Würzen von Saucen, Suppen und Gemüsegerichten.
  • Im Kühlschrank mehrere Monate haltbar.
  • Ich nehme wie gesagt immer das was ich gerade im Kühlschrank finde. Auch Lauch, Tomaten, Pilze, Pastinaken, Kohlrabi oder Fenchel wandern dann in den Mixtopf!
  • Für eine schnelle Gemüsesuppe: 2 EL der Paste in 1 Liter kochendes Wasser geben, in Würfel oder Streifen geschnittenes Gemüse nach Wahl hinzugeben, bissfest garen, nach Belieben Suppennudeln hinzugeben, mit Gewürzen abschmecken. Guten Appetit!

 

5 Kommentare

  1. Hallo Britta,

    ein sehr schöner Artikel, vielen Dank dafür. Ich habe mir schon oft die Inhaltsstoffe von Supermarktbrühen angeschaut und kann mich schon seit Jahren nicht mehr überwinden die Dinger zu kaufen. Ich werde dein Rezept auf den Fall testen (allerdings ohne Thermomix – den habe ich immer für eine überflüssige Erfindung gehalten, die es nur gab weil Vorwerk nicht mehr genügend Staubsauger verkauft – aber interessant, den werde ich mir jetzt genauer anschauen). Bisher habe ich immer mein Brühe mit ähnliche Zutaten eine Stunde geköchelt und dann durch den Entsafter (Omega) gehauen. Das ganze dann als Eiswürfel eingefrorene. Beste Grüße, Arne

    • Hallo Arne,
      viel Spaß beim Ausprobieren! Deine Alternative mit den Eiswürfeln finde ich toll, die muss ich mal testen ;-)
      Viele Grüße, Britta

  2. Oh, so eine wunderschöne Idee! Als Mutti wollte ich in der Ernährung meiner Familie auf alle Geschmacksverstärker verzichten und solche Gerichte kochen, welche sowohl ich und mein Mann als auch mein 1,5-jähriger Sohn essen könnten. Deswegen finde ich diesen Artikel sehr gut und nützlich, werde das jedenfalls probieren. Danke!

  3. Ich bin ja mittlerweile sowieso komplett von dem Instant Fertigmist weg und koche nur noch frisch nach dem Prinzip des “clean eating”. Da kommt mir dein Blogbeitrag wie gerufen :)

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