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Fasten 2015 | Meine Motivation

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Den Wunsch zu fasten trage ich schon lange in mir. In den letzten Wochen und Monaten habe ich mich immer wieder mit diesem Thema beschäftigt. Viele Anregungen und Tipps gaben mir die Fastenleiterinnen vom UGB, die ich letztes Jahr im Edertal während meiner   Ausbildung kennenlernte.  Nun bin ich bereit, den nächsten Schritt zum Fasten zu gehen. Fasten in Zeiten des Überflusses. Mit Heilfasten nach Buchinger.

Was steckt hinter dem Fasten?

Dr. med. Andreas Buchinger beschreibt das Heilfasten in seinem Buch “Buchinger-Heilfasten – Mein 7-Tage-Programm für zu Hause”  so:

“Heilfasten hat nichts mit hungern zu tun! Beim Buchinger-Heilfasten […] trinken Sie täglich Tee mit Honig, Wasser, Gemüsebrühe, Obst- und Gemüsesäfte. Sie nehmen so jeden Tag rund 450-500 kcal zu sich. Das ist wesentlich weniger, als Sie verbrauchen. Ihr Körper stellt sich in kurzer Zeit auf einen Fastenstoffwechsel um, bei dem er seine Energie aus Ihren Fettreserven nimmt.

Heilfasten wirkt wie ein “Reset” auf unseren Körper, es gibt einen starken Impuls an die Selbstheilungskräfte. “

Heilfasten ist eine Ernährung von innen, die den Körper reinigt und regeneriert.  Dazu gehört auch, auf sich zu achten, sich täglich zu bewegen und sich ausreichend Ruhe zu gönnen. Wenn das Fasten richtig durchgeführt wird entsteht kein Hungergefühl und die körperliche und geistige Leistungsfähigkeit ist voll da.

Meine Motivationen und Vorsätze:

  • Rückbesinnung. Eigentlich bezeichnen wir die Adventszeit als besinnlich. Für mich fühlt es sich dieses Jahr so an, als ob die 40 Tage zwischen Aschermittwoch und Ostersonntag sich eher dafür eignen. Meine innere Einkehr hat mehr Raum und Zeit.
  • Neue Kraft schöpfen. Mir Zeit nehmen für Gedanken um mich, meine Familie und meinen beruflichen Weg. Kraft für neue Aufgaben sammeln.
  • Meinen Körper neu entdecken. Wie fühlt es sich an, keine feste Nahrung zu mir zu nehmen? Werde ich voller Tatendrang sein, so wie es andere Fastende erlebt haben? Oder werde ich mich eher schlapp und müde fühlen?
  • Meinen Körper von innen reinigen. Meinen Körper wert schätzen, ihm etwas Gutes tun. Meinen Stoffwechsel wieder in die richtigen Bahnen lenken. So einen Grundstein legen, um nach der Fastenzeit noch stärker auf die Qualität meiner Nahrungsmittel zu achten.
  • Meine Sinne schärfen. Nach dem Fasten, heißt es, sollen die Geschmacksnerven sensibler sein. Alles intensiver schmecken. Auch meine Körpersignale möchte ich wieder mehr spüren können.

Mein Fasten-Programm für zu Hause

Zunächst kommt die praktische Vorbereitung. Bevor ich mit dem Fasten beginnen kann, lege ich ab morgen zwei Entlastungstage ein. An diesen Tagen werde ich drei Mahlzeiten jeweils mit saisonalem Gemüse und Obst roh oder gedünstet zu mir nehmen. Mein Darm wird so auf die Fastenkur vorbereitet und für meinen Körper ist der Übergang sanfter. Dann folgt die Darmreinigung mit Glaubersalz. Ein leere Darm beugt Hungergefühl vor.

Die sieben Fastentage ab Mittwoch sind ein Dreiklang aus Bewegung, Achtsamkeit und Trinkdiät. Der Morgen beginnt mit einem Morgentee gesüßt mit Honig, mittags gibt es eine Gemüsebrühe, am Nachmittag meinen Lieblingstee mit einem Löffel Honig und abends ein Glas Obst- oder Gemüsesaft. In der Zwischenzeit darf ich  mindestens 2 Liter Tee oder Wasser trinken, mich viel bewegen,  mir aber auch  Zeit und Ruhe für die innere Einkehr gönnen.

Am achten Tag werde ich mein Fasten mit einem Apfel brechen. Ganz in Ruhe einen Apfel in kleinen Stücken ganz langsam kauen, um meinen Magen-Darm-Trakt wieder an seine Arbeit zu gewöhnen.

Während meiner Fastenzeit werde ich meinen Blog als “Fastentagebuch” nutzen. Ich werde darüber schreiben wie es mir geht, was ich erlebe und vielleicht auch den einen oder anderen Gedanken mit dir teilen.

Ich freue mich, wenn du mich während meiner Fastenzeit begleitest.

Wenn du magst, schreibe mir doch einen Kommentar zu deinem Fastenvorhaben oder teile mit mir deine  eigenen Fastenerfahrungen.

Bildquelle: unsplash.com

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