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Die Macht der Gewohnheit

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Während ich faste werden mir meine schlechten Gewohnheiten merklich bewusst… Wie oft sich doch wieder der Wein am Abend eingeschlichen hat, wie groß doch die Portionen geworden sind oder wie oft ich an die Süßigkeitenschublade gegangen bin. Die Macht der Gewohnheit durchbrechen – darüber habe ich mir in den letzten Tagen ein paar Gedanken gemacht.

Gewohnheiten sind wie Drahtseile. Sie sind tief in uns verankert. Das ist natürlich gut für die positiven Gewohnheiten, die wir uns im Laufe der Jahre angewöhnt haben. Aber was ist mit denen, die sich so eingeschlichen haben und uns nicht gut tun? Die täglichen Knabberein abends vorm Fernseher? Der Seelentröster Schokolade? Zu wenig trinken oder die mangelnde Bewegung? Du hast bestimmt auch so einen negativen Anker, oder?

Was können wir tun, damit aus einer schlechten eine gute Gewohnheit wird? Toll wäre es doch, die Reset-Taste drücken zu können, alles Anfang setzen und dann die Wunschvariante einprogrammieren. So leicht ist es nicht. Leider. Wir müssen schon an und mit uns arbeiten. Aber was ist der beste Weg?

Was möchtest du verändern?

Nehme dir eine Gewohnheit heraus, die du verändern möchtest. Nimm dir nicht gleich alles auf einmal vor. Mache einen Schritt nach dem anderen. Überfordere dich nicht. Du musst konsequent bleiben bei dieser einen Veränderung.

Was wäre deine Alternative?

Schreibe dir auf, was du dir als Alternative vorstellen kannst. Gibt es ein Talent, das in dir seit längerer Zeit im Verborgenen schlummert? Was hast du früher schon als Kind gerne gemacht? Was hast du schon lange vor und nie in Angriff genommen? Nun suche dir aus der Liste einen Punkt aus. Mit diesem Punkt startest du.

Nimm dir Zeit zum Üben

Nimm dir einen festen Zeitraum vor, in dem du deine neue Gewohnheit einüben möchtest. Pinne dir zur Unterstützung Erinnerungen an Stellen in deiner Wohnung an denen du oft vorbeikommst bzw. die du oft anschaust. Spiegel, Kleiderschrank, Tür, Kühlschrank…

Eine Lebe leichter Kollegin von mir hat sich an ihre Süßigkeitenschublade den Spruch „Was du suchst ist nicht hier drin.“ zur Erinnerung geklebt. Eine andere hat sich angewöhnt, erstmal ein großes Glas Wasser zu trinken, wenn sie nach Hause kommt – ein Bild an ihrem Kühlschrank erinnert sie daran.

Alles braucht Zeit und Routine. Die einzelnen Drahtseile unserer Gewohnheiten müssen erst mühsam aufgedröselt werden, um sie kraftvoll zu einem neuen Drahtseil zusammen zu führen. Lass dich von Rückschlägen nicht entmutigen. Erfreue dich an dem was du bereits erreicht hast.

Gewohnheiten zu ändern ist nicht immer einfach. Und den perfekten Zeitpunkt dafür gibt es auch nicht. Aber:

Warten Sie nicht, bis alles stimmt. Es wird nie perfekt sein. Es wird immer Herausforderungen, Hindernisse und weniger perfekte Bedingungen geben. Also, fange jetzt an. Mit jedem Schritt, den du gehst, wächst du, wirst stärker und stärker, mehr und mehr qualifiziert, bekommst mehr und mehr Selbstvertrauen und wirst mehr und mehr erfolgreich.  Mark Victor Hansen

Trau dich, die Macht der Gewohnheiten zu brechen. Du wirst sehen und spüren wie gut es dir tut!

Bildquelle: unsplash.com

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